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KARTOFFEL

Allgemeines:

Diese Nutzpflanze aus der Gattung der Nachtschattengewächse kennt wohl jeder. Dieses Gemüse ist roh für Menschen allerdings nicht empfehlenswert. Die enthaltene Stärke ist im rohen Zustand nämlich unverdaulich. Das ändert sich aber mit dem Kochen.

Ursprünglich stammt die Kartoffel aus Südamerika. Sie wurde von schiffsreisenden Spaniern überführt und wanderte dann innerhalb Europas als kostbares Geschenk von Fürstenhof zu Fürstenhof. Da die wenigsten aber etwas mit der Knolle anzufangen wussten, wurde sie oft als Zierpflanze in Höfen angepflanzt. Der Versuch die Blätter zu essen, bekam den Menschen natürlich schlecht. An die unterirdische Knolle dachte zunächst niemand. So bekam die Kartoffel einen recht schlechten Ruf. Völlig zu unrecht. Heute ist sie als Grundnahrungsmittel gar nicht mehr wegzudenken.

Nährwerte:

Die durchschnittlichen Nährwerte sind für rohe und gekochte Kartoffeln relativ gleich. Sie enthalten:

  • 78 Prozent Wasser
  • 16 Prozent Kohlenhydrate
  • 2 Prozent Ballaststoffe
  • 2 Prozent Eiweiß
  • 0,1 Prozent Fett

Außerdem liefern Kartoffeln Vitamin C, die Vitamine B1 und B2 sowie Niacin (Vitamin B2), Pantothensäure (Vitamin B5) und Vitamin B6, wobei die Menge abhängig von der Art der Zubereitung ist. Auch als Quelle für die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium sind Kartoffeln gut geeignet. Gluten, Cholesterin oder die Gicht fördernden Purine sind in Kartoffeln nicht enthalten.

ACHTUNG: Grüne Stellen, Keime, und sogenannte Augen sollte man unbedingt gründlich ausschneiden. Denn diese enthalten das gesundheitsschädliche Solanin.

Lagerung:

Lagern sollte man Kartoffeln dunkel und kühl. Keinesfalls aber im Kühlschrank. Am Besten eignen sich kleine Jute- oder Leinensäcke. Einkellerungskartoffel sollte man in sogenannten Kartoffelhorten aufbewahren.

Anbau:

Kartoffeln werden nicht gesät, sondern als sogenannte Saatkartoffeln gelegt. Zunächst lässt man die Kartoffeln offen liegen, bis sich ausreichend Triebe gebildet haben. Ab Mitte April bis spätestens Anfang Juni beginnt die Auslege. Dazu werden die Kartofffeln in einer Tiefe von 8 bis 10 cm mit einem Abstand von 30 - 35 cm in die Erde gelegt. Üblicherweise erfolgt der Anbau in Dämmen, da diese sich besser erwärmen, die Knollen mehr Platz haben und die Fläche besser geharkt werden kann. Die Dämme haben eine Breite von etwa 60 cm.

Verwendung:

Was kann man mit Kartoffeln machen? Sehr viel. Ein paar Rezepte kommen jetzt:

Buttermilchbrei

Kartoffeln und Quark