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ARTISCHOCKE

Allgemeines:

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt diese distelartige und doch frostempfindliche Kulturpflanze. In der griechischen Mythologie verliebte sich einst Zeus in die schöne Nymphe Cynara, die ihn aber abwies. Aus Verärgerung darüber, verwandelte Zeus sie in eine stachelige Artischocke. Geblieben von dieser Sage ist ihr lateinischer Name: Cynara cardunculus. Die Artischocke wird wegen ihrer essbaren knospigen Blütenstände angebaut und als Blütengemüse verzehrt.


Nährwerte:

100g Artischocke enthalten ca:

  • 47 kcal
  • 0,2g Fett
  • 94mg Natrium
  • 370mg Kalium
  • 11g Kohlenhydrate
  • 5g Ballaststoffe
  • 1g Zucker
  • 3,3g Protein
  • Vitamine: A, C, D, B6, B12, Kalzium, Eisen und Magnesium


Anbau:

Auch Artischocken kann man selbst anbauen. Auch wenn dies langwierig und nicht ganz einfach ist. Artischocken sind mehrjährig und können bis zu fünf Jahre Blütenknospen ausbilden, wobei im ersten Jahr häufig nur eine Blattrosette gebildet wird. Man sollte also bei der Auswahl auf die Sorte achten. Soll die Artischocke direkt im ersten Jahr beerntet werden, kann sie ab Februar vorgezogen werden. Sobald sich neben den Keimblättern auch Laubblätter entwickeln, können einzelne Töpfe pikiert werden. Da Artischocken frostempfindlich sind, sollten sie nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) im Freiland ausgepflanzt werden. Artischocken sind sehr raumgreifend, ein Pflanzabstand von 80 x 80 cm ist notwendig. Der Boden sollten nährstoffreich, der Standort sonnig sein. Die Artischocke braucht dazu viel Wasser. Geernet werden die Knospen wenn sie noch geschlossen sind, an den Blütenspitzen aber beginnen braun zu werden.

 

Lagerung:

Im Kühlschrank kann eine Artischocke bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Wichtig ist ein langer Stiel, der als Feuchtigkeitsspender dient. Im Idealfall schlägt man die Knospe in ein feuchtes Tuch ein. Sobald die Blütenblätter brauch und trocken werden, sollte die Artischocke verarbeitet werden.


Verwendung:

Gekocht, frittiert, gebraten oder zum Dip. Auch hier sind die Möglichkeiten vielfältig. Einige Vorschläge haben wir hier: